Unterleuten ist ein Gesellschaftsroman von Juli Zeh aus dem Jahr 2016, der fast ausschließlich im fiktiven Dorf Unterleuten in Brandenburg angesiedelt ist und zum größten Teil im Juli/August 2010 spielt.
Das Buch ist eine Hymne auf das Erwachsenwerden. Es erschien 2010 und ist heute ein Jugendkultbuch, das an einigen Schulen im Fach Deutsch als Lektüre vorgeschrieben ist. Der Roman wird aber nicht nur von Jugendlichen mit Begeisterung gelesen. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und zählt bis heute in Deutschland zu den größten literarischen Erfolgen der vergangenen Jahre.
Der Roman wurde 2016 verfilmt, wobei der Film sich sehr nah an der literarischen Vorlage bewegt. Regie führte Fatih Akin (Solino, Soul Kitchen, Gegen die Wand. Auf der anderen Seite, Aus dem nichts...). Hier findest du den Trailer zum Film:
In den folgenden Videoclips folgen ausgewählte Szenen aus den Dreharbeiten:
Anschließend findest du eine Inhaltsangabe des Romans:
Und unten folgt eine kleine Lektürehilfe:
Weitere Informationen zum Roman und zum Film kannst du auch hier finden:
Der zentrale Gegenstand des Bandes, der Fetisch der Arumbaya, ist ein
Abbild eines realen Fetisches, der noch heute in den Königlichen Museen für Kunst und Geschichte in Brüssel zu bewundern ist. Dieser ist ein 55
Zentimeter großes Abbild einer männlichen Chimú-Gottheit, der in Peru verehrt wurde. Die Statue wurde zwischen 1200 und 1438 gefertigt und ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Werke der Sammlung:
Die Geschichte enthält viele Anspielungen auf den Chacokrieg zwischen Bolivien und Paraguay
in den Jahren 1932 und 1935, in dessen realen Verlauf über 100.000
Menschen ihr Leben verloren.
In diesem Krieg spielten die
rivalisierenden Ölfirmen Standard Oil und British Petroleum eine Rolle, die Hergé zu General American Oil und British South-American Petrol verfremdet.
Die Yungas-Straße in den Anden ist etwa 80 Kilometer lang und führt von der bolivianischen Stadt La Paz in das nordöstlich gelegene Caranavi, in die Region Yungas. In den Jahren 1931 bis 1936 gebaut, galt die Yungas-Straße, die bis im Dezember 2007 als zweispurige Straße geöffnet war, als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinamen Todesstraße.
Das Flugzeug, das Alonzo Perez und Ramon Bada befördert, ist eine Breguet Wibault-Penhoet 283, ein dreimotoriges Flugzeug der Air France, das sehr gut an seinem Fahrwerk mit Radkappen zu erkennen ist.
Die Figur des Ethnologen Ridgewell trägt Züge des Forschungsreisenden Percy Fawcett,
der 1925 im brasilianischen Urwald verschwand. Geschickt vermischt
Hergé reale und fiktionalisierte Ortsnamen, um sein Werk zum einen
zeitlos zu machen und zum anderen ihm eine gewisse Glaubwürdigkeit zu
geben.
Es handelt sich dabei um den sechsten Comicband der Serie Tim und Struppi des belgischen Comiczeichners Hergé. Die Geschichte erschien zunächst von 1935 bis 1937 in der Zeitschrift Le Petit Vingtième, dann als kompletter Band 1937. Sie wurde 1943 neu gezeichnet und koloriert.
Tim und Struppi wurde als Zeichentrickserie verfilmt: Hier findest du die Verfilmung dazu.
Möchtest du den Autor Hergé etwas näher kennenlernen?
Unter den folgenden Links findest du unterschiedliche Inhaltsangaben als kleine Lektürehilfen:
In den folgenden Videos findest du interessante Besprechungen der Comicgeschichte. Darin werden die Hintergründe deren Entstehung und der gesellschaftliche Rahmen angeschaut.